Bauen heißt planen, koordinieren und vor allem regelmäßig vor Ort prüfen. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom Seegut waren wir in Bad Wiessee auf der Baustelle in der Ottobrunner Straße 25, um den Baufortschritt des Wohnungsbauprojekts zu begutachten. Im Fokus standen die kontrollierte Wohnraumlüftung und die Fußbodenheizung. Bei der Begehung wurden die Installationen im Detail geprüft. Außerdem ging es darum, die Qualität der Verarbeitung direkt auf der Baustelle zu kontrollieren. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Heizungszentrale. Besonders beeindruckend: Die Wärmepumpentechnik und die Verteilersysteme wurden auf engstem Raum installiert und dennoch optimal angeordnet. Hier zeigt sich, wie wichtig eine präzise Planung und die enge Abstimmung aller Beteiligten sind.
Tradition hat unsere jährliche Büroklausur, die uns heuer für ein gemeinsames Wochenende auf den Heißenhof bei Inzell gebracht hat. Die traumhafte Bergkulisse der Chiemgauer Alpen bot den idealen Rahmen dafür, auf das vergangene Büro-Jahr zurückzublicken, aktuelle Themen zu besprechen und die Weichen für die nächsten Monate zu justieren. Wir haben nochmals unsere neuen Kollegen willkommen geheißen, haben auf interne Strukturen, Projektabläufe und Arbeitssysteme geschaut. Und: Bei allem Fleiß durfte der Spaß, etwa am Tisch-Kicker, natürlich nicht zu kurz kommen!
Endspurt beim zweiten Bauschnitt vom Anne-Frank-Gymnasium in Erding. Dort entsteht seit 2024 ein neuer Trakt für eine Mensa, die Landkreisbibliothek, Klassenzimmer und eine Indoor-Laufbahn. Unsere Kollegen waren bei der Baustellenbesichtigung vor Ort und hatten die Details im Blick. Bei dem Bau nach Passivhausstandard stehen für uns unter anderem die Küchenlüftung inklusive Wärmerückgewinnung, die dezentralen Co2-gesteuerten Lüftungsgeräte für die Klassenräume, die Gebäudeautomation und das Heiz-/Kühlsegel im Fokus. Für das Projekt wurde eine zweijährige Bauzeit veranschlagt. Wir freuen uns schon auf die Einweihung!
Regenwasser ist kein Abfallprodukt, sondern eine Ressource. Ein verantwortungsbewusster Umgang damit rückt für uns, nicht nur in heißen Sommern mit Wasserknappheit, in den Fokus. Stichwort: Retention! Bei diesem System schaffen Wasser-Retentionsboxen einen Hohlraum unter einem Gründach. In diesem Hohlraum wird Regenwasser temporär und/oder permanent zurückgehalten und weiterverwendet. Wie das funktioniert, haben wir uns anhand der Systeme der Firma Optigrün angeschaut. Die Vorteile von Retention: Durch gezielte Retention können Niederschlagsspitzen abgefangen, Kanalnetze entlastet und lokale Überflutungen reduziert werden. Gleichzeitig wird die Grundwasserneubildung unterstützt und das Mikroklima verbessert. Nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung ist damit ein wichtiger Baustein moderner Gebäude- und Quartiersplanung. (Grafik: Optigrün)
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